Ein Trigger in Bitrix24 ist ein Ereignissensor: Der Kunde hat eine Rechnung bezahlt, eine E-Mail ist eingegangen, ein CRM-Formular wurde ausgefüllt, ein eingehender Anruf wurde erfasst — der Trigger fängt das Ereignis ab und schiebt den Deal oder Lead auf eine festgelegte Phase. Mehr macht er selbst nicht: Die eigentliche Arbeit beginnt danach, wenn auf der neuen Phase Roboter auslösen. Sehen wir uns an, welche Trigger es gibt, wie das Zusammenspiel „Trigger → Phase → Roboter" aufgebaut ist und warum Trigger meist aus denselben Gründen „nicht funktionieren".

Worin unterscheidet sich ein Trigger von einem Roboter?

In der Richtung. Ein Roboter ist eine Reaktion auf eine Phase: Der Deal ist in eine Spalte gelangt, der Roboter hat eine Aktion ausgeführt (E-Mail, Aufgabe, Feldänderung). Ein Trigger ist eine Reaktion auf ein externes Ereignis: Zahlung, E-Mail, Anruf, Website-Besuch, Feldänderung — und seine einzige Aktion ist immer dieselbe: das Element auf eine Phase schieben. Leicht zu merken: Der Trigger bewegt, der Roboter handelt. Beide werden im selben Bildschirm „Roboter" über dem Kanban konfiguriert: Roboter sind an Phasen gebunden, Trigger stehen in einer eigenen Spalte rechts, mit Angabe der Zielphase.

Welche Trigger gibt es und wie ist das Zusammenspiel mit Robotern aufgebaut?

Die Hauptgruppen: Kommunikation (eingehende E-Mail, Anruf, Nachricht in einem Open Channel), Zahlung und Dokumente (Rechnung bezahlt, Dokument angesehen), Formulare und Website (CRM-Formular ausgefüllt, Seitenbesuch), Datenänderungen (Feld geändert, neuer Eintrag in der Timeline), Aufgaben (Status einer verknüpften Aufgabe geändert). Das Zusammenspiel wird vom Ereignis her geplant: „Kunde hat bezahlt" → der Trigger verschiebt den Deal nach „Bezahlt" → die Roboter der Phase versenden einen Beleg, stellen eine Aufgabe zum Versand und benachrichtigen den Leiter. Die gesamte Logik lebt in den Robotern der Phase — deshalb sollten Phasen für Trigger ereignisbezogen sein („Bezahlt", „Auf Angebot geantwortet") und nicht schwammig.

Wie gibt man einem Trigger Bedingungen, die er nicht hat?

Trigger haben ein Minimum an eigenen Einstellungen: „E-Mail eingegangen" unterscheidet nicht, von wem die E-Mail stammt, „Feld geändert" weiß nicht, auf welchen Wert. Die Filterung erfolgt auf der empfangenden Phase: Als erster Roboter wird die „Komplexe Bedingung" gesetzt — sie prüft eine Feldkombination (Quelle = Werbung UND Betrag über dem Schwellenwert) und gibt Y/N zurück, woraufhin der Prozess die Verarbeitung entweder fortsetzt oder den Deal auf die Ausgangsphase zurückführt. Vor der Verarbeitung ist es sinnvoll, die Daten zu prüfen: „Feldbefüllung prüfen" fängt Karten ohne Telefon oder Betrag ab, und der ternäre Operator setzt anstelle einer Leere einen Standardwert ein. So bleibt der Trigger ein einfacher Sensor, und die Intelligenz sitzt in den Robotern.

Warum löst ein Trigger nicht aus: Checkliste

Fünf Ursachen decken fast alles ab. Der Deal ist bereits auf der Zielphase — der Trigger schiebt ein Element nicht dorthin, wo es schon steht. Der Trigger ist in einer anderen Pipeline konfiguriert — jede Pipeline hat ihren eigenen Satz; prüfen Sie, ob Sie ihn dort eingerichtet haben, wo der Deal lebt. Das Ereignis ist nicht das, was es zu sein scheint: „Eingehende E-Mail" löst bei einer E-Mail aus, die mit einer CRM-Entität verknüpft ist, nicht bei beliebiger Post; „Rechnung bezahlt" beim Statuswechsel der Rechnung in Bitrix24, nicht beim Geldeingang auf der Bank. Rechte und Integrationen: Ein Anruf-Trigger löst nicht ohne angebundene Telefonie aus, ein Formular-Trigger nicht, wenn das Formular nicht aus dem Bitrix24-CRM stammt. Und die Reihenfolge in der Liste: Wenn mehrere Trigger auf ein Ereignis Anspruch erheben, löst der oberste aus — prüfen Sie die Priorität.

Fazit

Trigger sind die Eingangsschicht der Automatisierung: Sie horchen auf die Welt und bewegen Karten, während die Entscheidungen die Roboter auf den Phasen treffen. Zusätzliche Bedingungen, Prüfungen und Standardwerte liefern die Roboter aus dem Roboteka-Katalog: Sie werden kostenlos aus dem Market installiert und arbeiten im selben Bildschirm „Roboter".