Sobald der Vertrieb eine Zeitzone überschreitet, wählen Manager blind: Die Telefonnummer steht in der Karte, die Uhrzeit am anderen Ende nicht. Ein Anruf um 17 Uhr aus Berlin erreicht San Francisco um 8 Uhr morgens — in umgekehrter Richtung landet der Morgenanruf mitten in der Nacht. Eine native „Ortszeit des Kunden" gibt es in Bitrix24 (Alaio) nicht, also rechnet man im Kopf: nach Vorwahl, aus dem Gedächtnis, auf Verdacht. Ein Feldtyp aus dem Market schließt die Lücke: Die Ortszeit des Kunden erscheint direkt in der CRM-Karte und zeigt auf einen Blick, ob ein Anruf gerade passt.

Zeigt Bitrix24 die Uhrzeit des Kunden an?

Nein. Die Zeitzone ist in Bitrix24 eine Eigenschaft des Mitarbeiters: Jeder Benutzer wählt seine Zone im Profil, und das Portal rechnet Kalender, Benachrichtigungen und Arbeitstag entsprechend um. CRM-Datensätze haben keine solche Eigenschaft — Lead, Deal, Kontakt und Unternehmen wissen nicht, wo der Mensch lebt. Die Adresse in der Karte bleibt eine Zeichenkette, die die Plattform nie in eine Zeitzone übersetzt, und auch Automatisierungsregeln und Trigger sehen die Kundenzeit nicht. Wer Zeitzonen ernsthaft berücksichtigen will, pflegt am Ende ein manuelles Feld „Region" aus dem Gedächtnis — es veraltet schneller, als es nützt.

Wie bringt man die Ortszeit des Kunden in die CRM-Karte?

Anwendungen können über die REST-API eigene Feldtypen auf dem Portal registrieren — derselbe Mechanismus wie beim Formelfeld oder beim Countdown bis zu einem Datum. Das Roboteka-Feld „Ortszeit des Kunden" ist genau so ein Typ: Hängen Sie es an Lead, Deal, Kontakt oder Unternehmen, und die Karte zeigt die Uhr des Kunden. Es gibt nichts auszufüllen und nichts zu speichern: Die Zeitzone wird aus der Telefonnummer im Datensatz abgeleitet, und das Feld zeigt die laufende Ortszeit, den Unterschied zu Ihrer („+7" oder „−3:30") und einen farbigen Status — Arbeitszeit, außerhalb der Arbeitszeit oder Nacht. Beim Überfahren mit der Maus kommen Region, Anbieter und der Unterschied in Worten hinzu: „beim Kunden 7 Std. später als bei Ihnen". Im Kern ist es ein Formelfeld, das statt der Marge die Zeit berechnet; die allgemeine Mechanik von Drittanbieter-Feldtypen erklärt der Leitfaden zu benutzerdefinierten Feldtypen, das gesamte Sortiment steht im Katalog der Feldtypen.

Wie ermittelt das Feld die Zeitzone aus der Telefonnummer?

Offline, aus Nummerierungsdaten — die Nummer geht an keine Drittdienste. Festnetznummern tragen die Geografie ihrer Vorwahl. Mobilnummern sind schwieriger in Ländern, deren Mobilfunk-Präfixe nichts über Geografie aussagen: Dort prüft das Feld Zuteilungsdaten von Nummernbereichen — Aufzeichnungen darüber, an welche Region jeder Nummernblock vergeben wurde. Überall sonst antwortet der internationale Nummerierungsplan direkt. Eine ehrliche Einschränkung: Das Feld beurteilt die Nummer, nicht den Menschen — ein Kunde, der mit seiner SIM-Karte ans andere Ende des Landes gezogen ist, wird weiter nach der registrierten Heimat der Nummer angezeigt. Wenn Sie Land oder Zone nicht in der Karte, sondern in einem Workflow brauchen, erledigt der Roboter „Land anhand der Telefonnummer" dieselbe Abfrage offline und gibt sie an den Prozess zurück.

Was lässt sich einstellen?

Vier Dinge, alle in den Feldeinstellungen, zugänglich für Administratoren. Die Nummernquelle: das Standardfeld „Telefon" oder ein eigenes Textfeld. Die Grenzen des Arbeitstags des Kunden — standardmäßig 9:00–18:00; das Feld vergleicht sie mit der Ortszeit des Kunden, nicht mit Ihrer. Die Arbeitstage — standardmäßig Montag bis Freitag. Und zwei Schalter, ob Region und Anbieter direkt in der Karte erscheinen: Beide sind standardmäßig aus, die Details bleiben im Tooltip, und die Karte beantwortet eine einzige Frage — ist jetzt ein guter Moment für den Anruf. Die Nacht ist keine Einstellung: 22:00–08:00 wird immer hervorgehoben, egal welcher Zeitplan gilt. Der Anbieter kommt mit eigener Einschränkung: Zwischen Anbietern portierte Nummern sind für Bereichsregister unsichtbar, die Region ist also verlässlicher als der Anbieter.

Wie passt die Kundenzeit in die Anrufroutine?

Der schnellste Gewinn passiert vor dem Wählen: Der Status in der Karte stoppt den Mitternachtsanruf, bevor ein unangenehmes Gespräch entsteht. Dann die Planung: Östliche Regionen ruft man am eigenen Morgen an, westliche und Übersee nach dem Mittag, und ein „morgen zurückrufen" landet am Morgen des Kunden, nicht am eigenen. In der Automatisierung ergänzen Roboter das Feld: Eine Pause bis zum richtigen Moment hält den automatischen Anruf oder die SMS bis zur Arbeitszeit des Kunden zurück, Telefonie-Roboter holen die Anrufhistorie in den Prozess, und die Vereinheitlichung der Telefonnummern ist die Hygiene, ohne die die Zonenerkennung über fehlerhafte Einträge stolpert.

Wie geht es weiter

Hängen Sie das Feld an die Entität, die Ihr Team am häufigsten anruft — meist Lead oder Deal — und beobachten Sie eine Woche lang, wie viele Anrufe von „außerhalb der Arbeitszeit" in die „Arbeitszeit" wandern. Der Katalog der Feldtypen listet verwandte Indikatoren für die Karte, und der Leitfaden zu CRM-Feldern zeigt, wie die Karte dabei schlank bleibt. Und fehlt im Katalog das Feld oder der Roboter, den Sie brauchen — beschreiben Sie die Aufgabe: Roboteka baut fehlende Aktivitäten kostenlos und stellt sie in die gemeinsame Bibliothek.